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Gartenkultur in Thüringen - BUGA Erfurt & Weimarer Gartenkunst

mit dem Kreisverband für Gartenbau & Landespflege Neuburg-Schrobenhausen

Nächster Termin: 08.08. - 13.08.2021 (6 Tage)
  • Fahrt im modernen Reisebus
  • Bordfrühstück auf der Anreise
  • 5 x Übernachtung mit Halbpension im 5***** Dorint Hotel im Zentrum vonErfurt
  • Alle Eintritte und Führungen
  • Citytax (5% vom Übernachtungspreis)
  • Insolvenzversicherung

ab 740,00 € 6 Tage
Doppelzimmer, HP
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08.08. - 13.08.2021
6 Tage
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Belegung: 2 Personen
740,00 €
08.08. - 13.08.2021
6 Tage
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Belegung: 1 Person
935,00 €

Gartenkultur in Thüringen - BUGA Erfurt & Weimarer Gartenkunst

mit dem Kreisverband für Gartenbau & Landespflege Neuburg-Schrobenhausen

Reiseart
Busreisen
Saison
Sommer 2021
Zielgebiet
Deutschland
Das alles erleben Sie:

1.Tag – Sonntag, 8. August 2021•Anreise nach Erfurt und Führung durch die historische AltstadtDie thüringische Hauptstadt wurde bereits im Jahr 742 urkundlich erwähnt. Am Kreuzungs-punkt zweier alter Handelsstraßen gelegen, entwickelte sie sich in den folgenden Jahrhun-derten zu einem wichtigen Handelszentrum. Bereits1392 wurde die Universität gegründet, von der regelmäßig geistige Neuerungen ausgingen. Bekanntester Absolvent ist Martin Luther. Bis ins 17. Jh. hinein war die Stadt bekannt für die Kunst ihrerFärber. Ab dem 18. Jh. entwickelte sich der Gartenbau zum führenden Erwerbszweig. Die Zucht und der Handel mit Blumen-und Gemüsesamen prägten Erfurtals Garten-und Blumenstadt, in der bereitsab 1865 bedeutsame Gartenbauausstellungen stattfanden.Die Altstadt gehört zu den größten Altstadtkernen in Deutschland und zeugt von einer langen und wechselvollenGeschichte. Auf der Krämerbrücke ist das Flair des mittelalterlichen Handels nach wie vor erlebbar. Erfurts religiöse Wurzeln sind auf dem Domplatz oder in der Alten Synagoge zu spüren. Daneben ist die Stadt wirtschaftliches Industrie-und bedeutendes Gartenbauzentrum sowie wichtiger kultureller und künstlerischer Standort mit Theater, Varieté und Museen.

2.Tag – Montag, 9. August 2021•Besuch derBUGA Erfurt 2021 -„Erfurt erblüht“Die BUGA Erfurt ist geprägt von zwei großen Ausstellungsflächen, dem geschichtsträchtigen Petersberg und dem Gartendenkmal egapark.Herausgehoben aus der dicht bebauten Altstadt markiert der Petersberg die Stadtkrone von Erfurt, die nach Jahrhunderten als Klosterstandort und späteremMilitärareal nunwieder ins Blickfeld der Bürgerund Besucher gerückt ist. Mit der Gartenschau wurde die barocke Festungsanlage nun nachhaltig zu einem Teil der lebhaften Innenstadt entwickelt. Das Obere Plateau, einst Klostergarten, später Exerzierplatz,wurde vollständig neugestaltet. Die neue Wegeführung stellt die Peterskirche wirkungsvoll in den Mittelpunkt. In Anlehnung an die Historie werden im Ausstellungsbereich Petersberg verschiedene Themengärten gezeigt, die Einblick in den Wissensschatz der Klöster in Bezug auf Heilpflanzen, Kräuter und Küchenge-wächse geben.Der Ausstellungsbereich egaparkhat eine lange gärtnerische Tradition. In den 1920er Jahren eröffnete auf dem Areal der Cyriaksburg ein erster Garten-und Landschaftspark. Erwurde anlässlich der 1. Internationalen Gartenbauausstellung (IGA) 1961 erweitert und gilt heute als „Garten Thüringens“. Zur BUGA 2021 wurde der gesamte Gartenpark umfangreich modernisiert. Den Besucher erwarten,neben vielen weiteren Beiträgen, außergewöhnliche Themengärten, wöchentlich wechselnde Hallenschauen, ein neu gestalteter Rosengarten, sowie ein Karl-Foerster-Garten. In der Parkmitte wurden Bereiche geschaffen, in denen die Klimazonen Urwald und Wüste erlebbar werden: der Urwald mit wuchernden Pflanzen, Wasserfall, Hängebrücken und Teichen, die Wüste mit Kakteen und anderen Wüstenpflanzen. Das neue Wüsten-und Urwaldhaus ermöglicht zudem eine einzigartige Entdeckertour rund um das Thema Wasser.

3.Tag – Dienstag, 10. August 2021Jena -urbane Flusslandschaft an der SaaleDurch die malerisch von Muschelkalk-Hängen umgebene Stadt schlängelt sich die Saale und verbindet attraktive Flusslandschaften: das Wenigenjenaer Ufer, den Volkspark Oberaue mit dem Paradies und den Landschaftspark Saalebogen. Zur BUGA 2021 wurden entlang der Saale blühende Gärten, Parks und Grünräume als zusammenhängende Kulturlandschaft entwickelt, die eng mit dem urban-kulturellen Leben in Jena verknüpft ist. Eine Stadtführung im Grünen zeigt, wie die Jenaer„ihren Fluss“zurückbekommen haben.Auch im Stadtzentrum befinden sich sehenswerte grüne Oasen:der zweitälteste Botanische Garten Deutschlands sowie Schillers Garten, der nach einem historischen Gartenplan rekon-struiert wurde.Besichtigung der Dornburger Schlösser und GärtenReizvoll über einer steil abfallenden Felswand, 90 m über dem Saaletal gelegen, bestimmen die dreinebeneinanderliegenden Schlösser das malerische Landschaftsbild.Die Ursprünge der Dornburger Schlösser liegen in einer Burganlage des Hochmittelalters am Nordende desSchlossfelsens. Im 16. Jh. trat an deren Stelle das Alte Schloss, fast zeitgleich kam das Renaissanceschloss im Südendazu. In der Mitte der Schlösser wurde im 18. Jh. das Rokokoschloss errichtet –die imposante Dreierkulisse war perfekt. Die drei Schlösser sind von mehreren kleinen, unterschiedlich gestalteten Gärten umgeben, die zu einer Gesamtanlage verbunden sind. Dazu gehören der Landschaftsgarten, der Eschen-und der Rosengang, das in barocken Formen gestaltete Parterre, die Weinberge am Felshang mit Wegen und Bastionen, der Kräuter-, Obst-und Grasegarten sowie der zum Rokokoschloss gehörige Garten mit Blumenbeeten, Laubengängen und Rosenspalieren.

4.Tag – Mittwoch, 11. August 2021Stadtführung in WeimarEin Stadtrundgang führt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Weimarsund vermittelt einen aufschlussreichen Eindruck von „der Stadt der Klassik“. Berühmte Persönlichkeiten lebten hier: Goethe, Schiller, Herder, Franz Liszt, Richard Strauss und Friedrich Nietzsche.1919 wurdevon Walter Gropiusin Weimar das Bauhaus gegründe Die Führungsroute führt vom Marktplatz mit Rathaus zu den wichtigsten Sehenswürdigkeitender Stadt: Lucas-Cranach-Haus, Hofapotheke und Hotel Elephant, Platz der Demokratie mit Blick zum Stadtschloss, Fürstenhaus und Anna Amalia Bibliothek, Ginkgobaum, Park an der Ilm mit Goethes Gartenhaus, Liszthaus, Van-de-Velde-Bau der Bauhaus-Universität, Historischer Friedhof mit der Fürstengruft, Goethes Wohnhaus, Schillerhaus, Deutsches Nationaltheater auf dem Theaterplatz mit dem Goethe-Schiller-Denkmal und dem Bauhaus-Museum.Entdeckung der Weimarer Gartenkunst. Eine Vielzahl von Parks und Gärten mit historischer Bedeutung liegen rund um Weimar und tragen zur charmanten Ausstrahlung der Stadt bei. Viele von ihnen sind Teil der BUGA2021 in Erfurt. Zu den berühmtesten Gartenanlagen zählt der Park an der Ilm mit Goethes Gartenhaus. Etwas versteckt dagegen liegen der Biedermeier-Garten am Kirms-Krackow-Haus oder der Garten am Wohnhaus Johann Gottfried Herders, eines Zeitgenossen Goethes. Ein besonderer Spaziergang wird zur Entdeckungsreise dieser und anderergärtnerischer Kleinode.

5.Tag – Donnerstag, 12. August 2021

Besichtigung von Schloss und Park Tiefurt

Schloss Tiefurt ist der ehemalige „Musenort“ der Weimarer Hofgesellschaft. Das ländliche Anwesen war ab 1781 Sommersitz der Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar und Eisenach. Zum geselligen künstlerischen und musischen Zeitvertreib fernab des höfischen Zeremoniells empfing sie hier zahlreiche Gäste, darunter vor allem Goethe, Herder, Wieland und Schiller.Der weitläufige Park, der zusammen mit dem Schloss als Teil des Ensembles „Klassisches Weimar“ zum UNESCO-Welterbe gehört, ist ein bedeutendes Zeugnis des frühen sentimen-talen Landschaftsgartens. Er erstreckt sich auf einer Fläche von 21 ha zu beiden Seiten der Ilm. Sanft abfallende Wiesen mit schönen Baumgruppen reichen bis zum Flussufer. Jenseits der Ilm erhebt sich ein dicht mit Bäumen bewachsener Steilhang, der Ausblicke in die umgebende Landschaft und Blickbeziehungen in den Park zurück ermöglicht.Die Räume des Schlosses geben Einblick in die unterschiedlichen Ausstattungen und Nut-zungsphasen des Schlosses. Skulpturen und Büsten sowie Porzellane aus China, Meißen und Wien zählen zu den kunsthandwerklichen Höhepunkten der Einrichtung. Vom Innenhof aus ist die sogenannte Kalte Küche zu besichtigen: Die dort ausgestellten historischen Schaugerichte aus Porzellan, Wachs und Papiermaché stammen aus dem herzoglichen Besitz und imitieren die Speisen täuschend echt.

Schlosspark Belvedere

Ursprünglich umgab das Schloss ein barocker Garten nach dem Vorbild der großen Höfe jener Zeit wie Versailles und Wien. Der Schlossgründer Ernst August und seine Gäste lustwandelten auf strahlenförmig auf das Schloss zulaufenden Alleen, zwischen geometrisch angelegten Blumenbeeten und beschnittenen Hecken. Seine Nachfolgerin Herzogin Anna Amalia sehnte sich nach mehr Natürlichkeit und Weite. Sie begann, was Carl Friedrich schließlich vollendete: Der Park verlor allmählich seine barocke Strenge, es entstand ein Landschaftspark romantischer Prägung mit zahlreichen Schmuckplätzen und Parkarchitekturen wie Fontänen, Skulpturen, dem Rosenberçeau und einer künstlichen Ruine, der Großen Grotte. Der Russische Garten westlich des Schlosses ist ein besonderer Teil des Parks, denn er wurde auf Veranlassung Carl Friedrichs für seine Frau Maria Pawlowna als beinahe exakte Kopie ihres Gartens in Sankt Petersburg angelegt. Schloss Belvedere ist, wie auch Schloss Tiefurt, mit seinem Park in der UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.

6.Tag – Freitag, 13. August 2021Besichtigung der Residenzstadt GothaWeithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt ist Schloss Friedenstein, das als Paradebeispiel für die Architektur des Frühbarocks gilt. Die Grundsteinlegung erfolgte 1643. Ende des 18. Jh. wurden die monumentalen Festungsanlagen um das Schloss geschleift. Anstelle der Verteidi-gungsanlagen umgab Herzog Ernst II. seine Residenz mit einem herrlichen Landschaftspark im Englischen Stil. Der Gothaer Schlosspark fasziniert nicht nur durch seine harmonische, landschaftliche Gestaltung, sondern hält mit dem barocken Orangerie-Garten und den unter-irdischen Kasematten weitere Besonderheiten bereit.Eine weitere Sehenswürdigkeit auf dem Schlossberg ist die sog. Wasserkunst. Für die Wasserversorgung der Stadt wurde1366 der Leina-Kanal angelegt, der das Wasser der Leinaaus dem Thüringer Wald in die Stadt leitete -eine technische Meisterleistung in der damaligen Zeit. 1895 wurde das Bauwerk Wasserkunst auf dem Schlossberg errichtet, von demdas Leina-Wasser kunstvoll fließt.Auch die malerische Innenstadt präsentiert sich mit vielen Schmuckstücken aus Renaissance und Barock, die sich um den Schlossberg und die drei Marktplätze gruppieren.

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